Die tägliche Frage beim Einkauf: Kaufe ich „Bio“ oder regionale Produkte? Es gibt gute Argumente für Beides. Bioprodukte sind nahezu pestizid- und gentechnikfrei. Der ökologische Landbau trägt zur Artenvielfalt und zum Gewässerschutz bei und verbessert die Bodenqualität. Wer Bioprodukte kauft, tut seiner Gesundheit und der Natur also etwas Gutes. Außerdem fördern Sie die ökologische und klimaverträgliche Landwirtschaft. Viele Bioprodukte haben aber einen Nachteil: Sie werden zum Teil tausende Kilometer transportiert. Durch den Kauf regionaler Produkte vermeiden Sie lange Transportwege und die damit verbundenen Kühlketten. Außerdem stärken Sie die Landwirte in Ihrer Region. Am Besten ist natürlich, Ihr Einkauf ist biologisch, regional und saisonal! Und noch ein Tipp: Noch besser wird Ihre Ökobilanz, wenn Sie für Ihren Einkauf vom Auto aufs Fahrrad umsteigen und unverpackte Ware kaufen.
Für die Umsetzung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) ist die Information der Öffentlichkeit über Anpassungsmöglichkeiten wichtig. Die aktive Einbindung aller gesellschaftlichen Gruppen in den Prozess der Strategieentwicklung ist auch ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung. Der vorliegende Forschungsbericht fasst Anforderungen und Erwartungen an die DAS zusammen und empfiehlt Möglichkeiten zur Dialog- und Kommunikationsgestaltung, z.B. via Internet.
Ein Viertel der Energie verbrauchen wir, um zu Heizen, zu Beleuchten und bei der Benutzung der vielen elektrischen Geräte zu Hause. Das ist teuer und schadet dem Klima. Das neue UBA-Faltblatt rät Ihnen, wie Sie das Haushaltsbudget schonen und den Stromfressern auf die Spur kommen können.
Am 2./3. September veranstaltet das UBA gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst die zweite Forschungskonferenz zur Klimaanpassung. Sie gewährt Einblick in die vielfältige Forschung des Bundes zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Thematische Schwerpunkte dabei sind die Veränderungen der Verteilung von Extremwetterereignissen und die daraus resultierenden Risiken und Anpassungsoptionen.
UBA und BMU laden interessierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen am 26.-28.9.2010 zur Konferenz „Human-Biomonitoring: Nutzen für die Politik – Herausforderungen für die Wissenschaft“ nach Berlin ein. Thema: Welche Potentiale bietet das Human-Biomonitoring, um Schadstoffe im Menschen zu erfassen und zu bewerten? Wie können die internationalen HBM-Aktivitäten besser miteinander vernetzt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Durch die Wald- und Torfbrände kommt es in Russland, insbesondere auch im Großraum Moskau, seit Tagen zu einer extrem hohen Luftbelastung. Die Website des Moskauer Departements für Umweltschutz informiert täglich über die aktuelle Luftbelastung in Moskau (auf Russisch). Vergleichbar sind die derzeitigen Belastungswerte mit denen in Berlin während der Smogepisoden in den 80er-Jahren. Da neben dem Wald auch trockengelegte Torfflächen brennen, muss davon ausgegangen werden, dass die Brände noch länger andauern. Für die kommende Woche werden nur geringe Niederschläge in der Region erwartet. Die vorherrschende Wetterlage mit einer Süd-Südwest-Strömung wird voraussichtlich zunächst anhalten, so dass bis auf Weiteres keine Beeinflussung der Luftqualität in Deutschland zu erwarten ist.
Die Brände haben allerdings keine radiologische Bedeutung für das restliche Europa und Deutschland, da die Verbreitung der radioaktiven Stoffe vor allem regional begrenzt ist. Das ist auch von früheren Bränden bekannt, die es in der Region bereits gab. In einem Fall wurden dabei Spuren radioaktiver Stoffe nach Deutschland transportiert, deren Konzentration aus Sicht des Strahlenschutzes aber unbedenklich war.
Ein mit rund elf Milliarden Euro maßgeschneidertes Investitionsprogramm könnte das deutsche Schienennetz innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte in die Lage versetzen, die doppelte Gütermenge auf der Schiene zu transportieren. Das zeigt die Studie „Schienennetz 2025/2030 - Ausbaukonzeption für einen leistungsfähigen Schienengüterverkehr in Deutschland", erstellt durch die KCW GmbH im Auftrag des UBA.
Eine Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien ist bis 2050 technisch machbar. Das Ziel ist laut einer Studie des UBA bereits mit heute verfügbarer Technik zu erreichen. Eine solche konsequente Energiewende würde den Großteil zu den langfristigen Klimaschutzzielen leisten und zudem die Importabhängigkeit Deutschlands von Primärenergie deutlich reduzieren. Mehr dazu und weitere Arbeitsergebnisse des UBA lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.
Starke Niederschläge haben am vergangenen Wochenende zu hohen Wasserständen und Überschwemmungen in Polen, Tschechien und Sachsen geführt. Besonders betroffen war das Einzugsgebiet der Lausitzer Neiße. Hochwasserwarnungen gibt es auch für Abschnitte der Elbe, Mulde, der Weißen und der Schwarzen Elster. Informationen über die aktuellen Hochwasserwarnungen und Wasserstände erhalten Sie bei den betroffenen Bundesländern.
Ab 1. September werden im Handel Glühlampen mit mehr als 60 Watt durch Energiesparlampen ersetzt. Zur besseren Orientierung umweltbewusster Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf von Energiesparlampen sollen Hersteller das Umweltzeichen „Blauer Engel“ verwenden. Außerdem erwarten vzbv und UBA vom Handel die Einführung eines flächendeckenden Rücknahmesystems zur korrekten Entsorgung.