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Luftbelastung durch Wald- und Torfbrände in Russland

Feuer; Anton Aleksandrov © fotolia.deDurch die Wald- und Torfbrände kommt es in Russland, insbesondere auch im Großraum Moskau, seit Tagen zu einer extrem hohen Luftbelastung. Die Website des Moskauer Departements für Umweltschutz informiert  täglich über die aktuelle Luftbelastung in Moskau (auf Russisch). Vergleichbar sind die derzeitigen Belastungswerte mit denen in Berlin während der Smogepisoden in den 80er-Jahren. Da neben dem Wald auch trockengelegte Torfflächen brennen, muss davon ausgegangen werden, dass die Brände noch länger andauern. Für die kommende Woche werden nur geringe Niederschläge in der Region erwartet. Die vorherrschende Wetterlage mit einer Süd-Südwest-Strömung wird voraussichtlich zunächst anhalten, so dass bis auf Weiteres keine Beeinflussung der Luftqualität in Deutschland zu erwarten ist.
Die Brände haben allerdings keine radiologische Bedeutung für das restliche Europa und Deutschland, da die Verbreitung der radioaktiven Stoffe vor allem regional begrenzt ist. Das ist auch von früheren Bränden bekannt, die es in der Region bereits gab. In einem Fall wurden dabei Spuren radioaktiver Stoffe nach Deutschland transportiert, deren Konzentration aus Sicht des Strahlenschutzes aber unbedenklich war.

Studie zum Ausbaubedarf des deutschen Schienennetzes

Bahngleise; Mopap © fotolia.deEin mit rund elf Milliarden Euro maßgeschneidertes Investitionsprogramm könnte das deutsche Schienennetz innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte in die Lage versetzen, die doppelte Gütermenge auf der Schiene zu transportieren. Das zeigt die Studie „Schienennetz 2025/2030 - Ausbaukonzeption für einen leistungsfähigen Schienengüterverkehr in Deutschland", erstellt durch die KCW GmbH im Auftrag des UBA.

Newsletter „UBA aktuell 3/2010”

Das Umweltbundesamt in Dessau-RoßlauEine Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien ist bis 2050 technisch machbar. Das Ziel ist laut einer Studie des UBA bereits mit heute verfügbarer Technik zu erreichen. Eine solche konsequente Energiewende würde den Großteil zu den langfristigen Klimaschutzzielen leisten und zudem die Importabhängigkeit Deutschlands von Primärenergie deutlich reduzieren. Mehr dazu und weitere Arbeitsergebnisse des UBA lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Schon wieder Hochwasser

Überflutung durch Hochwasser; Zauberhut © fotolia.deStarke Niederschläge haben am vergangenen Wochenende zu hohen Wasserständen und Überschwemmungen in Polen, Tschechien und Sachsen geführt. Besonders betroffen war das Einzugsgebiet der Lausitzer Neiße. Hochwasserwarnungen gibt es auch für Abschnitte der Elbe, Mulde, der Weißen und der Schwarzen Elster. Informationen über die aktuellen Hochwasserwarnungen und Wasserstände erhalten Sie bei den betroffenen Bundesländern.

Umweltzeichen und Rücknahmesystem für Energiesparlampen gefordert

Energiesparlampe löst Glühlampe ab; Herbie © fotolia.deAb 1. September werden im Handel Glühlampen mit mehr als 60 Watt durch Energiesparlampen ersetzt.  Zur besseren Orientierung umweltbewusster Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf von Energiesparlampen sollen Hersteller das Umweltzeichen „Blauer Engel“ verwenden. Außerdem erwarten vzbv und UBA vom Handel die Einführung eines flächendeckenden Rücknahmesystems zur korrekten Entsorgung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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